Rebecca Junghans


Schauspielerin

Vita

Geburtsdatum: 16.11.1991
Geburtsort: Heidelberg
Größe: 1,74m
Konfektionsgröße: 38
Haarfarbe: dunkelblond
Augenfarbe: blau-grün
Stimmlage: Mezzosopran
Fremdsprachen: Englisch, Französisch, Spanisch (GK)
Fähigkeiten: Klavier, Gitarre, Ballett, Modern, Step, Standard, Reiten, Aikido, Akrobatik, Bühnenfechten, Jonglage


Ausbildung

2013-2016: Hamburger Schauspiel-Studio Frese, Bühnenreife
Dozenten: Dominik Günther, Jürgen Hirsch, Solveig Krebs, Silja von Kriegstein, Dietrich Trapp, Sylvia Wempner


Theater

2018: "Auf dem Mond, weil es so schmerzhaft wäre wie auf der Erde" nach R.W.Fassbinder
Regie: Rieke Süßkow
Rolle: Miss Violet
Thalia Theater in der Gaußstraße, Hamburg

2018: "Agent im Spiel" David S. Craig
Regie: Sascha Bunge
Rolle: Melanie
Landesbühne Niedersachsen Nord, Wilhelmshaven

2017: "Raskolnikow - humanity is overrated" Stückentwicklung nach Dostojewski, Berardi
Regie: Lena Kußmann
Rollen: Sonja, Conférencier
Theater an der Glocksee, Hannover

2016: "Der Lebkuchenmann" David Wood
Regie: Dietrich Trapp
Rolle: Fräulein Pfeffer
TfN Hildesheim

2016: "Sechzigmal" nach John Irving, Studienprojekt der Theaterakademie Hamburg
Regie: Saskia Kaufmann
Rollen: Erzählerin, Eddie, Marion, Ruth
Gaußstraße Hamburg

2016: "Winterreise" Elfriede Jelinek, Kooperation mit der Theaterakademie Hamburg
Regie: Elsa Jach
Rolle: Braut
Vagantenbühne Berlin

2015: "Bier für Frauen" Felicia Zeller, Semesterprojekt des Schauspiel-Studio Frese
Regie: Saskia Kaufmann
Rolle: Bella
Tide-Studios Hamburg

2012: "Planet der Frauen" Stückentwicklung
Regie: Viola Hasselberg
Rollen: Rebecca, Prinzessin
Theater Freiburg


Performance

2017: "Alzheimer" choreographische Performance
Regie: Hamid Pourazari
Reeperbahnfestival Hamburg

2017: PartitanZ Performance Kollektiv
Lunatic Festival, Lüneburg
Snntg Festival, Hannover
PartitanZ Kollektiv

2016: "#DieKapsel" choreographische Performance
Regie: Larissa Keat, Marit Persiel
Hamburger Sprechwerk/Monsuntheater
#DieKapsel
#DieKapsel


Film

2015: "I See You" Kurzfilm der HAW Hamburg
Regie: Jan Jessen
Rolle: Lina


Preise & Auszeichnungen

2017: Stipendium der Schillertage Nationaltheater Mannheim

2016: Lara-Förderpreis des Schauspielstudio Frese für die jahrgangsbeste Absolventin

2006: Jugend musiziert Baden-Württemberg, 2. Preis, Gesang

2005: Jugend musiziert Baden-Württemberg, 1. Preis, Gesang

 

Bilder


Videos


Presse

Agent im Spiel


Wilhelmshavener Zeitung

Radio Jade


Raskolnikow - humanity is overrated


eigene.werte.blogspot.de

Hannoversche Allgemeine Zeitung

»Im Stück "Raskolnikow – humanity is overrated", das Lena Kußmann mit ihrem Ensemble im Theater an der Glocksee entwickelte, lebt Rodja in einer zeit- und ortlosen Zwischenwelt, in die er alles saugt, das seiner Idee der Überlegenheit dient. Kußmann lässt Raskolnikows Mordmotive auf die von heutigen Überzeugungstätern prallen. Immer mehr gelingt es im Verlauf der Inszenierung, die Gedankenwelten von Attentätern der vergangenen 15 Jahre in jene der Hauptfigur Rodja zu schieben – eine klare Unterscheidung wird unmöglich.
Die Gemeinsamkeiten überzeugen: Die taumelnde Suche nach Halt in einer entfremdeten Gesellschaft oder das Hadern mit größenwahnsinnigen Erlöserfantasien. Jonas Vietzke lässt das beständige Kippen seines Rodja zwischen Wut, Verzweiflung und Ausweglosigkeit beeindruckend greifbar werden. Auch Achmed Ole Bielfeldt und Rebecca Junghans spielen eindringlich und suggestiv – als Rodjas Bezugspersonen Rasumichin und Sonja erlauben sie Perspektiven auf den Täter vor und nach dessen Morden. Einfache Erklärungen bietet Lena Kußmann aber ebensowenig an wie Dostojewski.
Vielmehr werden Details einer Radikalisierung verdeutlicht. Vor allem die sinnlich prägnanten Umsetzungen bleiben haften. Die Bühne dominiert ein Kokon als Metapher für brütenden Rückzug. Requisiten und Kostüme schweben surreal zwischen Zirkus, Expressionismus und Sadomasochismus... «
Thomas Kaestle, 25.04.2017